Dazu gehören sowohl Basissysteme für Informations- und Netzinfrastuktur, Infrastrukturen für das wissenschaftliche Rechnen als auch Informatiksysteme in Anwendungen wie zum Beispiel der Fahrzeug- und Robotertechnik, der Verwaltungsautomation, und der ambienten Lebens- und Arbeitsassistenz.
Im Mittelpunkt einer ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Informatik sollte die Konstruktion und Analyse von Informatiksystemen stehen.
Gemessen am Arbeitsaufwand gehören große Softwaresysteme schon heutzutage zu den größten von Menschen erschaffenen Artefakten,
und ein weiteres Anwachsen ihres Umfangs und ihrer Komplexität ist abzusehen.
Unsere Vision ist es, in diesem Bereich Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und den Transfer zu wirtschaftlicher Innovation in Kooperation mit der Industrie weit über den heutigen Stand hinaus zu verzahnen. Generelle Forschungsziele bestehen in der Verbesserung der Verlässlichkeit der Systeme, in der Adaptierbarkeit und damit flexibleren und kostengünstigeren Einsetzbarkeit sowie in der Ausstattung dieser Systeme mit mehr künstlicher Intelligenz.
Die obige Abblildung skizziert die Strukturierung und Vernetzung von Forschungsbereichen des Fachbereichs mit seiner Einbettung in die Kaiserslauterer Forschungslandschaft.
Das zentrale Leitthema "Ingenieurmäßige Konstruktion von Informatiksystemen" wird im Wesentlichen in drei Anwendungsbereichen umgesetzt:
Eingebettete Systeme (ES),
Intelligente, verteilte Informationssysteme (IVIS) und
Scientific Computing (SC)
Im Umfeld des Fachbereichs werden die eingebetteten Systeme vom
Fraunhofer IESE betrachtet.
Das DFKI
konzentriert sich auf die intelligenten, verteilten Informationssysteme.
Das MPI-SWS betrachtet beide Bereiche gleichermaßen und konzentriert sich dabei auf die Konstruktion und Analyse komplexer Softwaresysteme.
Mit dem neuen Anwendungsbereich Scientific Computing soll die Vernetzung mit anderen Fachbereichen, dem
Forschungszentrum (CM)², dem
Forschungsschwerpunkt AME, dem
Fraunhofer ITWM und der neu gegründeten
Allianz für Hochleistungsrechnen Rheinland-Pfalz (AHRP) verstärkt werden.
Der TU Kaiserslautern angegliederte Institute,
(DFKI, Fraunhofer-IESE, MPI-SWS)
mit denen der Fachbereich Informatik kooperiert,
sowie weitere externe Einrichtungen