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Fachbereich Informatik

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Beschreibung der Studiengänge

Zum Sommersemester 2005 beginnt an der TU Kaiserslautern der Bachelor-Studiengang für Informatik. Ein Semester später, im Wintersemester 2005/06, startet ein hierzu konsekutiver und ein nicht-konsekutiver Masterstudiengang. Der nicht-konsekutive Masterstudiengang bietet Bachelor-Absolventen anderer Fachrichtungen die Möglichkeit der Weiterqualifikation in der Informatik. Diese Studiengänge lösen die bestehenden Diplomstudiengänge des Fachbereichs Informatik ab.

Bachelor-Master - Was ist das?

Das konsekutive Bachelor-Master-Studium in Informatik besteht aus einem sechssemestrigen Bachelorstudium gefolgt von einem viersemestrigen Masterstudium. Das Bachelorstudium dient der Vermittlung fachlicher Kernkompetenzen, während das Masterstudium diese Kernkompetenzen vertieft und spezialisiert. Der "Bachelor of Science" sowie der "Master of Science" stellen berufsqualifizierende, international anerkannte Abschlüsse dar.

Was ist der Unterschied zum Diplom?

Das konsekutive Bachelor-Master-Studium dauert zehn Semester und ist bezüglich der beruflichen und wissenschaftlichen Qualifikation gleichwertig mit den bisherigen Diplomstudiengängen. Insbesondere ist mit dem Master eine Promotion in der Informatik bzw. im Promotionsstudiengang des Fachbereichs Informatik möglich.

Darüber hinaus bietet es eine Reihe von Vorteilen:

Wie sind die Berufschancen?

Seitens der Industrie wird die Einführung des neuen Studienkonzeptes Bachelor/Master an der TU Kaiserslautern sehr begrüßt. Führende Unternehmen wie Bosch, Siemens und Deutsche Bank AG haben sich ebenso wie ortsansässige Unternehmen durchweg positiv zu den Modernisierungsbestrebungen des Fachbereichs Informatik an der TU Kaiserslautern geäußert. Neben der Möglichkeit eines frühen Berufseinstiegs wird besonders auch die internationale Ausrichtung der Studiengänge hervorgehoben.

Wie sieht der Bachelor-Studiengang aus?

Der Bachelor-Studiengang Informatik vermittelt seinen Studierenden informationswissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche, mathematische und zum Teil auch naturwissenschaftliche Kenntnisse sowie die notwendigen Fähigkeiten, um Softwaresysteme in unterschiedlichen Bereichen planen, entwerfen und realisieren zu können.

Die grundlegende Struktur des Bachelor-Studiengangs sieht wie folgt aus:

Auf einen Pflichtbereich mit Pflichtmodulen zu den Blöcken Software-Entwicklung, Basissysteme, Theoretische Grundlagen und Allgemeine Grundlagen folgen ein Erweiterungsbereich, ein Schwerpunktblock, ein Seminar und die abschließende Bachelor-Arbeit. Letztere können sich in gewissen Grenzen mit dem Pflichtbereich zeitlich überschneiden.

Die Module des Pflichtbereichs sind in folgender Tabelle aufgelistet.

Block Modul
Softwareentwicklung Softwareentwicklung 1
Softwareentwicklung 2
Entwicklung verteilter Systeme
SW-Entwicklungspraktikum
Basissysteme Human Computer Interaction
Rechnersysteme 1
Rechnersysteme 2
Kommunikationssysteme
Informationssysteme
Theoretische GrundlagenMathematik für Informatiker (Algebraische Strukturen)
Mathematik für Informatiker (Kombinatorik und Analysis)
Mathematische Algorithmen
Logik
Grundlagen der Programmierung
Allgemeine GrundlagenAllgemeine Betriebswirtschaftslehre
Projektmanagement
Präsentationstechnik

Zur Strukturierung des Erweiterungsbereichs und des Schwerpunkts untergliedert sich das Lehrangebot des Fachbereichs in sechs Lehrgebiete (LG):

Jedes dieser Lehrgebiete bietet in jährlichem Turnus ein Kernmodul, das einen Überblick über das Lehrgebiet gibt, und ein Schwerpunktmodul mit weiterführenden Lehrveranstaltungen an. Während die Lehrveranstaltungen der Kernmodule dem Bachelor-Studiengang vorbehalten sind, können die Lehrveranstaltungen der Schwerpunktmodule (SMod) auch im Master-Studiengang besucht werden (solange sie nicht schon im Bachelor-Studiengang gewählt wurden).

Der Wahlbereich umfasst die Kernmodule zweier Lehrgebiete. Der individuelle Schwerpunkt setzt sich aus dem Kern- und dem Schwerpunktmodul eines dritten Lehrgebiets, einem Projekt und zu dem Schwerpunkt passenden Nebenfachmodulen zusammen.

Wie sieht der konsekutive Master-Studiengang aus?

Kern des Masterstudiengangs ist ein gewählter Vertiefungsblock. Dieser Block setzt sich aus Vertiefungsmodulen (Vertiefungs- und Spezialvorlesungen), einem Seminar und einem Projekt zusammen. Alle diese Lehrveranstaltungen beziehen sich auf ein größeres Thema, in dem der Fachbereich seine Stärken sieht. Es ist geplant, etwa fünf bis zehn solcher Vertiefungsblöcke anzubieten. Die Summe dieser Themen wird die strukturelle Ausrichtung des Fachbereichs widerspiegeln. Ein Vertiefungsblock kann Vorlesungen aus den unterschiedlichsten Bereichen enthalten, solange sie zu dem Thema der Vertiefung beitragen. Sie sind weder an ein Lehrgebiet des Bachelor-Studiengangs noch an Einteilungen wie theoretische/praktische/technische Informatik gebunden.

Auch im Master-Studiengang wird sich die Nebenfachausbildung an der gewählten Studienvertiefung ausrichten. Aus diesem Grund sind die Nebenfachmodule.Teil der Vertiefung (im Bachelor Teil des individuellen Schwerpunkts). Abgerundet wird die gewählte Vertiefung durch einen Block Informatiktheorie, der eine fundierte Ausbildung in den formalen Grundlagen der Informatik garantiert, und einem Block Ergänzung. Letzterer gewährleistet eine gewisse Breite in der Informatikausbildung im Master-Studiengang.

Die folgende Abbildung zeigt die Struktur des konsekutiven Master-Studiengangs.

Wie sieht der nicht-konsekutive Master-Studiengang aus?

Der nicht-konsekutive Master-Studiengang ist grundsätzlich genauso strukturiert wie der konsekutive Master-Studiengang. Auch er gliedert sich in drei Blöcke mit Lehrveranstaltungen und die abschließende Master-Arbeit (siehe folgende Abbildung).

Der Unterschied bei den beiden Master-Studiengängen liegt im Vertiefungsblock. Während beim konsekutiven Master-Studiengang die Aufteilung von Informatikvorlesungen und Nebenfachvorlesungen festliegt, kann das Vertiefungsmodul im nicht-konsekutiven Master-Studiengang individuell zugeschnitten werden. Je nachdem, welche Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studiengang gewählt wurden, kann der Anteil von Nebenfachvorlesungen in der Vertiefung zugunsten weiterer Informatikvorlesungen reduziert werden. Zudem muss sich die Vertiefung im nicht-konsekutiven Master-Studiengang nicht an die Studienpläne der angebotenen Vertiefungen des konsekutiven Master-Studiengangs halten, sondern kann auf die Bewerber individuell zugeschnitten werden. Mit dieser Maßschneiderung des Vertiefungsblocks und den Blöcken Informatik-Theorie und Ergänzung wird sichergestellt, dass die Qualifikation der Absolventen des nicht-konsekutiven Master-Studiengangs vergleichbar zu denen des konsekutiven Master-Studiengangs ist.

Noch Fragen?

Weitere Informationen finden sich auf unserer Bachelor-Master Webseite unter FAQ (häufig gestellte Fragen). Schulen bieten wir darüber hinaus Informationsveranstaltungen zum Informatikstudium an der TU Kaiserslautern an. Hierzu laden wir Schulklassen zu uns an die TU ein. Auch bieten wir Informationsveranstaltungen direkt in Schulen an. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an den Geschäftsführer des Fachbereichs Informatik, Herrn Dr. Schürmann (Tel. 0631/ 205 2507) oder per E-Mail an bm-info@informatik.uni-kl.de).





 
Überblick über die Bachelor-/Master-Studiengänge und ihr Zusammenwirken

 
Email an den Verantwortlichen dieser Seite (schuerma@informatik.uni-kl.de)