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Fachbereich Informatik


Studienplan für den konsekutiven Masterstudiengang „Informatik“ an der TU Kaiserslautern

vom 11. 01. 2012




Neu in dieser Version:





Inhaltsübersicht

1. Einleitung
2. Ziele des Studiengangs
3. Studienmodule und Vermittlungsformen
4. Dauer und Umfang des Studiengangs
5. Aufbau des Studiengangs
6. Masterprüfung
7. Studienverlaufsplan
Anhang: Studienverlaufsplan
Anhang 1: Blöcke des Masterstudiengangs
Anhang 2: Zeitlicher Aufbau des Masterstudiengangs


1. Einleitung

Dieser Studienplan unterrichtet über Ziele, Struktur, Dauer, Umfang, Aufbau, Prüfung und die vorgesehenen Studienmodule des konsekutiven Masterstudiengangs „Informatik“. Er enthält Vorschläge für eine sinnvolle Abfolge der Studienmodule. Insbesondere regelt der Studienplan die Wahlmöglichkeiten in der Vertiefung, die den Studienschwerpunkt bildet.


2. Ziele des Studiengangs

Der konsekutive Masterstudiengang „Informatik“ vertieft und verbreitert die im Bachelorstudiengang „Informatik“ erworbene fachliche Basis im Bereich der Grundlagen, der Systeme und der Anwendungen. Damit werden insbesondere die Fähigkeiten zu Planung, Entwurf und Realisierung von Informatiksystemen sowie die berufliche Qualifikation verbessert.

Im Studium steht die Vermittlung und Anwendung von vertiefendem Wissen in einem größeren Teilgebiet der Informatik im Mittelpunkt. Dabei werden die Studierenden in diesem Teilgebiet bis an den Stand der Forschung herangeführt. Mit dem erfolgreichen Masterabschluss sind die Absolventen des Studiengangs zur selbständigen Weiterbildung entsprechend dem Stand der Forschung in dem gewählten Vertiefungsgebiet befähigt. Ferner erhalten sie das Rüstzeug zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten.


3. Studienmodule und Vermittlungsformen

Studienmodule (kurz: Module) werden in Form von Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Projekten angeboten. Vorlesungen dienen der zusammenhängenden Darstellung und Vermittlung von Grundlagen, Aufbauwissen und Konzepten der Informatik. In Übungen wird die Anwendung des Vorlesungsstoffs anhand von selbständig zu lösenden Aufgaben erlernt und trainiert. Ziel eines Seminars ist die Einarbeitung in ein Thema der Informatik durch selbständiges Literaturstudium, das Anfertigen einer schriftlichen Ausarbeitung sowie die verständliche Präsentation des Themas. In Projekten werden umfangreichere Aufgabenstellungen der Informatik in Teamarbeit mit den erlernten Methoden und Techniken bearbeitet.

Vorlesungsmodule werden in Theoriemodule, Vertiefungsmodule und Nebenfachmodule unterschieden. Theoriemodule vermitteln vertiefendes theoretisches Wissen von allgemeiner Bedeutung und sind daher von allen Studierenden zu absolvieren. Vertiefungsmodule vermitteln vertiefendes Wissen eines Teilgebiets der Informatik, wobei Wahlmöglichkeiten vorhanden sind. Nebenfachmodule dienen dem Erwerb von Aufbauwissen in einem Anwendungsbereich der Informatik.

Die Studienmodule haben ein in ECTS-Leistungspunkten angegebenes Gewicht, das ihrem Aufwand entspricht. Ein Leistungspunkt, abgekürzt LP, entspricht etwa 30 Arbeitsstunden. Darin enthalten sind Präsenzzeiten sowie Zeiten zur Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffs, zur Lösung von Übungsaufgaben, zur Prüfungsvorbereitung und zur Erbringung der Prüfungsleistung.


4. Dauer und Umfang des Studiengangs

Die Regelstudienzeit bis zum Abschluss der Masterprüfung beträgt vier Semester. Das Masterstudium umfasst Studienmodule und die Masterarbeit mit einem Gesamtumfang von 120 ECTS-Leistungspunkten.


5. Aufbau des Studiengangs

Das Masterstudium ist in mehrere Blöcke gegliedert (s. Abb. 1). Der Block Informatiktheorie vermittelt vertiefendes theoretisches Wissen und schafft damit wichtige Voraussetzungen für das wissenschaftliche Arbeiten. Im Mittelpunkt des Masterstudiums steht der vom Studierenden aus dem vorhandenen Angebot zu wählende Vertiefungsblock, der umfangreiches vertiefendes Wissen in einem größeren Teilgebiet der Informatik vermittelt. Bestandteil des Vertiefungsblocks sind Informatikvertiefungsmodule, ein Projektmodul und ein Seminarmodul. Der Erweiterungsblock enthält weitere Informatikmodule aus anderen Vertiefungsgebieten und gewährleistet eine gewisse Breite in der Informatikausbildung des Masterstudiengangs. Schließlich muss noch ein Nebenfach gewählt werden, das mit der Vertiefung abgestimmt sein sollte, aber nicht muss.

Studiengangstruktur

Abb. 1: Aufbau des Masterstudiengangs "Informatik"


6. Masterprüfung

Die Masterprüfung setzt sich aus den studienbegleitenden Modulprüfungen und der Masterarbeit zusammen. Eine Modulprüfung besteht grundsätzlich aus einer Prüfungsleistung, die sich auf die Stoffgebiete des Moduls erstreckt; sie kann das Erbringen von Studienleistungen voraussetzen. Zu jedem Modul des Masterstudiengangs werden innerhalb eines Jahres zwei Prüfungstermine angeboten. Seminare werden auf der Basis der schriftlichen Ausarbeitung, der mündlichen Präsentation und der Beteiligung an der Diskussion beurteilt, Projekte aufgrund von erarbeiteten Lösungen und Testaten. Bei der Masterarbeit gehen das Ergebnis, die Ausarbeitung und das Abschlusskolloquium in die Bewertung ein.


7. Studienverlaufsplan

Der Studienverlaufsplan (s. Anhang) macht Angaben zu den Studienmodulen (Bezeichnung, Semesterwochenstunden, ECTS-Leistungspunkte), ihrer Zuordnung zu Blöcken (vgl. 5.) und den Wahlmöglichkeiten. Er enthält ferner Empfehlungen für einen sachgerechten Aufbau des Studiums. Der Studienverlaufsplan ist Teil dieses Studienplans. Änderungen werden vom Fachbereichsrat beschlossen und sind über die Webseiten des Fachbereichs zu veröffentlichen.


Anhang: Studienverlaufsplan


Anhang 1: Blöcke des Masterstudiengangs

Informatiktheorie

Dieser Pflichtblock beinhaltet ein Theoriemodul im Umfang von 8 ECTS-LP aus folgender Liste:

Vertiefung

Dieser Wahlpflichtblock besteht aus aufeinander abgestimmten Vertiefungsmodulen der Informatik, Nebenfachmodulen, einem Projektmodul und einem Seminarmodul. Der Fachbereich Informatik bietet die nachfolgend genannten und in Anhang 3 beschriebenen Vertiefungsblöcke an:

Erweiterung

Dieser Wahlpflichtblock beinhaltet Wahlmodule zur Ergänzung des Informatikwissens sowie aus dem Bereich der allgemeinen Grundlagen (insgesamt 20 ECTS-LP). Als Wahlmodule kommen generell die Vertiefungsmodule aus den zum gewählten Vertiefungsblock verschiedenen Gebieten der Informatik sowie Lehrmodule aus dem Bereich der allgemeinen Grundlagen (max. 8 ECTS-LP) in Betracht. Im Rahmen der allgemeinen Grundlagen können prinzipiell alle Lehrveranstaltungen der TU gewählt werden, jedoch muss der Mentor die Kurse als sinnvolle Erweiterung des Studienplans anerkennen.


Anhang 2: Zeitlicher Aufbau des Masterstudiengangs

Semester Informatiktheorie Vertiefung Erweiterung ECTS-LP
1

Ein Theoriemodul aus Anhang 1.

 
1 aus 5-10 Vertiefungsblöcken (ca. 34 LP Informatik, 8 LP Projekt, ca.16 LP Nebenfach, 4 LP Seminar)  

Wahlpflichtmodule im Gesamtumfang von 20 LP.

 
ca. 30LP  
2 ca. 30LP  
3   ca. 30LP  
4   INF-81-11-L-7 "Master-Arbeit" (15P; 30LP; de,en)     30LP  
ECTS-LP 8 92 20 120

Anhang 3: Vertiefungsblöcke

Der Vertiefungsblock vermittelt umfangreiches vertiefendes Wissen in einem größeren Teilgebiet der Informatik. Der Fachbereich Informatik bietet mehrere Vertiefungsblöcke an, von denen einer zu wählen ist. Bestandteil des Vertiefungsblocks sind Informatikvertiefungsmodule (ca. 34 ECTS-LP), ein Projektmodul (8 ECTS-LP), ein Seminarmodul (4 ECTS-LP) sowie Nebenfachmodule (ca. 16 ECTSLP), die auf die gewählte Vertiefung abgestimmt sind. Die nachfolgenden Vertiefungsblockbeschreibungen regeln Lehrangebot und Wahlmöglichkeiten.

Die Vertiefungsmodule sind unterteilt in die Bereiche Pflicht, Wahlpflicht und Wahl, wobei nicht alle drei Bereiche vorkommen müssen. Alle drei Bereiche sind in Themenbereiche untergliedert (im Bereich Wahl kann die Untergliederung entfallen). In der Pflicht müssen alle Themenbereiche gewählt werden. In der Wahlpflicht müssen n aus den m angegebenen Bereichen gewählt werden, wobei die Mindestanzahl n angegeben ist. Aus der Wahl dürfen alle (oder eine angegebene Obergrenze) Themenbereiche gewählt werden. Alle Themenbereiche enthalten eine Liste von Lehrveranstaltungen, die zum Teil als Pflicht markiert sind und dann eingebracht werden müssen, wenn der Themenbereich gewählt wird. Themenbereiche können auch Restriktionen bzgl. minimaler und/oder maximaler Anzahl von Leistungspunkten der aus dem Themenbereich gewählten Module besitzen.


Algorithmik
Vertiefungsbeauftragter Prof. Markus Nebel (AG Algorithmen und Komplexität)
Lernziele / Kompetenzen

Aufgabe der Algorithmik ist es, möglichst gute algorithmische Lösungen für Problemstellungen aus allen Bereichen der Informatik zu finden. Von daher stellt sie eine Querschnittsdisziplin dar, die eine Anwendung in jeglicher Richtung erlaubt. Neben dem reinen Entwurf des Algorithmus, hat sie es zum Ziel, die erzielte Güte und die Korrektheit des Vorgehens mathematisch zu beweisen und die Komplexität der behandelten Probleme zu untersuchen.
Dieser Vertiefungsblock ermöglicht es den Studierenden, weitreichende Kenntnisse im Bereich der Algorithmik zu erwerben und deren wissenschaftliche Methodik zu erlernen. Neben dem Studium fortgeschrittener klassischer Algorithmen und Datenstrukturen werden neuere Ansätze zur Lösung schwerer Probleme wie Approximationsalgorithmen und randomisierte Algorithmen untersucht. Besonderer Wert wird dabei auf die Vermittlung der zugrundeliegenden Konzepte und Methoden des Entwurfs und der Analyse der Algorithmen gelegt. Eine Spezialisierung erfolgt letztlich durch ein Projekt in einem der Zweige Analyse von Algorithmen, Algorithmisches Lernen, Bioinformatik oder der Computeralgebra.


Prüfungstechnische Voraussetzungen
  • INF-00-06-V-2 "Entwurf und Analyse von Algorithmen" (4V+2Ü; 8LP; de)
Inhaltliche Voraussetzungen
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind mindestens 34 ECTS-LP aus folgender Auswahl von Lehrveranstaltungen zu absolvieren:

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung" (minimal 8 ECTS-LP).
    • Wahl einer der folgenden Vorlesungen.
    • INF-54-54-V-7 "Fortgeschrittene Algorithmik" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-52-52-V-7 "Induktive Inferenz" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-53-52-V-7 "Stochastische Algorithmen" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-56-51-V-6 "Concurrency Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)

Wahl

  • INF-54-53-V-7 "Algorithm Engineering" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-54-51-V-6 "Algorithmen der Bioinformatik; Alignments und Sequenzierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-54-52-V-6 "Algorithmen der Bioinformatik; Signale, Phylogenien und Strukturvorhersagen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-56-52-V-6 "Applied Automata Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-53-31-V-6 "Analytische Komplexitätstheorie" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-52-51-V-7 "Effizientes Lernen" (4V+2Ü; 8LP; de)
  • INF-54-55-V-7 "Nature inspired Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • INF-53-51-V-7 "Quantum Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-53-53-V-7 "Simulation" (3V; 5LP; de,en)
  • INF-32-55-V-7 "Übersetzer und sprachverarbeitende Werkzeuge" (3V+3Ü; 8LP; de,en)
  • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule

Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel mind. 16 ECTS-LP zu absolvieren. Das Nebenfach kann im Rahmen des allgemeinen Nebenfachangebots (s. Anhang 4) prinzipiell frei gewählt werden, wobei die jeweiligen Voraussetzungen zu beachten sind. Zur weiteren Vertiefung im Bereich "Algorithmik" werden jedoch folgende Nebenfächer empfohlen:

  • Biologie
  • Elektrotechnik, Thema "Mikroelektronik"
  • Mathematik
  • Physik

Die Nebenfachmodulwahl muss in jedem Fall mit dem Mentor abgestimmt werden.

Projektmodule Wahl aus:
  • INF-54-81-L-7 "Modelle und Algorithmen der Bioinformatik (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-52-82-L-7 "Algorithmisches Lernen (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-54-82-L-7 "Algorithmen und Komplexität (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-51-45-L-6 "Computer Algebra (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-53-81-L-7 "Stochastische Algorithmen (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule Wahl aus:
  • INF-54-71-S-7 "Modelle und Algorithmen der Bioinformatik (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-52-72-S-7 "Algorithmisches Lernen (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-51-11-S-4 "Computer Algebra (Ba-Seminar)" (2S; 4LP; de)
  • INF-53-71-S-7 "Moderne Numerische Algorithmen (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-54-72-S-7 "Spezielle Algorithmen (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Computergrafik und Visualisierung
Vertiefungsbeauftragter Prof. Hans Hagen (Computergrafik und HCI)
Lernziele / Kompetenzen

Der Vertiefungsblock “Computergrafik und Visualisierung” erlaubt Studenten, sich mit den Problemen und Techniken der Computergrafik, der Visualisierung und des geometrischen Modellierens vertraut zu machen und bis zum aktuellen Stand der Wissenschaft zu vertiefen. Ergänzt wird dies durch ein breites Angebot an Nebenfächern. Die gewählten Nebenfachveranstaltungen sollten mit den gewählten Informatikveranstaltungen abgestimmt werden und sowohl mögliche Anwendungen für die vermittelten Techniken der Computergrafik und den angrenzenden Bereichen bieten, als auch die Informatikkenntnisse der Studierenden durch Wissen aus den Nebenfächern ergänzen.
Ergänzt wird dies durch ein breites Angebot an Nebenfächern. Die gewählten Nebenfachveranstaltungen sollten abgestimmt werden mit den gewählten Informatikveranstaltungen. Aus den Nebenfächern kommen zum einen mögliche Anwendungen für die vermittelten Techniken der Computergrafik und den angrenzenden Gebieten als auch vertiefende Kenntnisse aus den Nebenfächern, die die Informatikkenntnisse ergänzen.

Die Themenbereiche schließen ein:

  • Geometric Modelling: Differentialgeometrie, Bezier, BSpline, GSpline und SubdivisionKurven, Dreiecks, Tensorprodukt, GSpline und SubdivisionFlächen, Krümmung und Twist; konvexe Hülle, VoronoiDiagramme, Interpolation, Triangulierungen, Computational Geometry.
  • Visualisierung: Datenrepräsentationen, elementare und spezielle Techniken (Netze, Treemaps, etc.), Feature Based Visualization, Volume Visualization, Vektor und Tensorfelder, Visualisierungssysteme, Virtual Reality, Augmented Reality, Hochdimensionale Daten, Multivariate Darstellungen, Clustering und Filtering Algorithmen, Semiotik, GraphenVisualisierung, Context Based Visualization.
Prüfungstechnische Voraussetzungen

keine

Inhaltliche Voraussetzungen
  • INF-10-03-V-3 "Computergrafik" (4V+2Ü; 8LP; de)
  • Für Themenbereich Robotik: INF-60-02-V-4 "Grundlagen der Robotik" (2V+1Ü; 4LP; de)
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind mindestens 34 ECTS-LP aus folgender Auswahl von Lehrveranstaltungen zu absolvieren, wobei einer der nachfolgend genannten Themenbereiche zu wählen ist.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung"
    • INF-11-56-V-6 "Algorithmische Geometrie" (2V+1Ü; 4LP; de,en) (Pflicht)
  • Themenbereich "Computergrafik" (minimal 16 ECTS-LP).
    • INF-11-55-V-6 "Geometric Modelling" (2V+2Ü; 5LP; de,en)
    • INF-11-57-V-6 "Introduction to Information Visualization and Visual Analytics" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-11-58-V-7 "Topics in Information Visualization and Visual Analytics" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-16-33-V-6 "Scientific Visualization" (2V+2Ü; 5LP; de,en)
    • INF-16-52-V-6 "Human Computer Interaction" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-18-51-V-6 "Computational Topology" (2V+2Ü; 5LP; de,en)
    • INF-73-51-V-6 "3D Computer Vision" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • MAT-62-17-V-7 "3D Image Analysis" (2V+2Ü; 5LP; en)

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

  • Themenbereich "Robotik"
  • Themenbereich "Scientific Computing"
    • INF-44-51-V-7 "Grid und Cloud Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-44-52-V-6 "Service-orientierte Architekturen (SOA)" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-44-54-V-7 "Hochleistungsrechnen auf GPGPUs" (3V+1Ü; 6LP; de,en)
  • Themenbereich "Software-Engineering"
    • INF-34-31-V-6 "Softwarearchitektur verteilter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-33-55-V-7 "Software-Qualitätssicherung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-53-V-7 "Empirische Modellbildung und Methoden" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Angeleitete Forschung"
    • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
    • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule Insgesamt sind Module im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP in einem beliebigen Nebenfachzu absolvieren. Empfohlen sind die Nebenfächer Biologie, Raum- und Umweltplanung, Mathematik sowie Maschinenbau.
Projektmodule Wahl aus (mit Nebenfach abstimmen):
  • INF-16-81-L-7 "Visualisierung und HCI (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule Wahl aus (mit Nebenfach abstimmen):
  • INF-16-71-S-7 "Visualisierung und HCI (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Entwicklung eingebetteter Systeme
Vertiefungsbeauftragter Dr. habil. Bernd Schürmann (Dekanat Informatik)
Lernziele / Kompetenzen

Unter eingebetteten Systemen versteht man informationsverarbeitende Hardware- und Softwaresysteme, die integraler Bestandteil komplexer technischer Systeme sind und dort alle zentralen Steuerungsfunktionen übernehmen und/oder kontinuierliche Datenströme in Echtzeit verarbeiten. Sie werden in fast allen industriellen Produkten eingesetzt und bestimmen zunehmend deren Eigenschaften. Durch die Integration vieler Teilsysteme handelt es sich bei ihnen häufig um sehr komplexe Systeme. Darüber hinaus sind viele eingebettete Systeme Bestandteil sicherheitskritischer Anlagen. Eingebettete Systeme werden in verschiedenen Anwendungen und vielen Varianten benötigt und entziehen sich somit uniformen Lösungen.

Studierende erlernen in dieser Vertiefung den systematischen Entwurf eingebetteter Systeme. Je nach Wahl aus den angebotenen Vertiefungsvorlesungen kann der Fokus mehr in Richtung Software Engineering für eingebettete Systeme, in Richtung Entwicklung der Hardwareplattform eingebetteter Systeme oder in Richtung der Entwicklung ausgezeichneter Anwendungen am Beispiel der Robotik verschoben werden.

Kenntnisse über das Verhalten des umgebenden technischen Systems werden über die Nebenfachvorlesungen vermittelt. Diese sind für die Entwicklung eingebetteter Systeme im engeren Sinn essentiell.

Prüfungstechnische Voraussetzungen
  • Kernmodule
    • INF-60-03-V-3 "Grundlagen eingebetteter Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de)
    • INF-30-01-V-3 "Grundlagen des Software Engineering" (4V+2Ü; 8LP; de,en) oder INF-40-01-V-3 "Vernetzte Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de)
oder äquivalente Lehrveranstaltungen, z.B. im Nebenfach Elektrotechnik.
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind mindestens 34 ECTS-LP aus folgender Auswahl von Lehrveranstaltungen zu absolvieren.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung" (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-62-52-V-7 "Verifikation reaktiver Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-56-52-V-6 "Applied Automata Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Themenbereich "Wichtige Vertiefungsmodule" (minimal 16 ECTS-LP).
    • INF-64-52-V-6 "Automotive Software Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-61-33-V-6 "Autonome Mobile Roboter" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-62-54-V-6 "Parallel Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-54-V-7 "Testen und Inspizieren" (2V+1Ü; 4LP; de,en)

Wahl

  • INF-33-52-V-7 "Qualitätsmanagement von Software und Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-31-52-V-7 "Product Line Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-31-55-V-7 "Requirements Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-44-52-V-6 "Service-orientierte Architekturen (SOA)" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-31-31-V-6 "Software Project and Process Management" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-31-51-V-7 "Process Modeling" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-34-31-V-6 "Softwarearchitektur verteilter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-32-31-V-6 "Fortgeschrittene Aspekte objektorientierter Programmierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-32-55-V-7 "Übersetzer und sprachverarbeitende Werkzeuge" (3V+3Ü; 8LP; de,en)
  • INF-33-55-V-7 "Software-Qualitätssicherung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-41-31-V-6 "Protocol Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-41-51-V-7 "Betriebssysteme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • EIT-RTS-540-V-4 "Echtzeitsysteme I" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • INF-41-52-V-7 "Spezifikation vernetzter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-88-51-V-6 "Data Networks (with knowledge in communication systems)" (4V+2Ü; 5LP; en)
  • INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • INF-72-53-V-7 "Introduction to Image Processing and Image Understanding" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • INF-62-55-V-6 "Kommerzielle Prozessoren" (2V; 3LP; de)
  • INF-56-51-V-6 "Concurrency Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule

Insgesamt sind Module im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP in einem beliebigen Nebenfach zu absolvieren. Empfohlen wird ein Nebenfach Elektrotechnik, Maschinenbau oder Physik.

Projektmodule Wahl aus:
  • INF-32-82-L-7 "Software Engineering (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-61-81-L-7 "Service Roboter und Assistenzsysteme (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-62-81-L-7 "Hardware-Software-Synthese (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule Wahl aus:
  • INF-41-71-S-7 "Kommunikationssysteme (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-33-72-S-7 "Software Engineering (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-61-72-S-7 "Eingebettete Systeme und Robotik (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-44-71-S-7 "Service-orientation in Communication and Applications (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Informations- und Kommunikationssysteme
Vertiefungsbeauftragter Prof. Stefan Deßloch (AG Heterogene Informationssysteme)
Lernziele / Kompetenzen

Ziel des Vertiefungsblocks ist der Erwerb vertiefender und spezialisierender Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Informations- und Kommunikationssysteme. Bei Beginn der Vertiefung ist eine Entscheidung zu treffen, in welchem Teilbereich die Schwerpunktsetzung der Vertiefung erfolgen soll:

  • Informationssysteme: hier stehen sowohl die Funktionalität und Realisierung von Datenbanksystemen, als auch die Entwicklung von Anwendungssystemen bzw. –systemklassen im Vordergrund.
  • Kommunikationssysteme: hier stehen die technologischen Grundlagen verteilter Systeme sowie ihre Anwendungen im Mittelpunkt.
Prüfungstechnische Voraussetzungen
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind Vertiefungsmodule im Umfang von 34 ECTS-LP zu absolvieren. Entsprechend der Schwerpunktsetzung sind unterschiedliche Kombinationen der nachfolgend aufgelisteten Module empfehlenswert, die mit dem Mentor bzw. dem Vertiefungsverantwortlichen zu Beginn des Master-Studiums abzustimmen sind.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung" (minimal 4 ECTS-LP).
    • INF-21-33-V-6 "Realisierung von Datenbanksystemen" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-22-33-V-6 "Neuere Entwicklungen für Datenmodelle" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-41-52-V-7 "Spezifikation vernetzter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-42-51-V-7 "Leistungsmodellierung von verteilten Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-52-V-7 "Verifikation reaktiver Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Themenbereich "Informationssysteme" (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-21-33-V-6 "Realisierung von Datenbanksystemen" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-21-32-V-6 "Transaktionssysteme" (2V; 3LP; de)
    • INF-21-51-V-7 "Aktuelle DBS-Entwicklungen" (2V; 3LP; de)
    • INF-22-02-V-6 "Middleware für heterogene und verteilte Informationssysteme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-22-31-V-6 "Digitale Bibliotheken und Content Management" (2V; 3LP; de,en)
    • INF-22-33-V-6 "Neuere Entwicklungen für Datenmodelle" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Kommunikationssysteme" (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-41-31-V-6 "Protocol Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-41-51-V-7 "Betriebssysteme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-41-53-V-6 "Algorithmen in Ad-Hoc-Netzen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-88-51-V-6 "Data Networks (with knowledge in communication systems)" (4V+2Ü; 5LP; en)
    • INF-42-51-V-7 "Leistungsmodellierung von verteilten Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-42-52-V-6 "Sicherheit in verteilten Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-42-53-V-6 "Security in Wireless Networks" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-44-51-V-7 "Grid und Cloud Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-44-52-V-6 "Service-orientierte Architekturen (SOA)" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Softwaresysteme" (minimal 4 ECTS-LP).
    • INF-31-31-V-6 "Software Project and Process Management" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-32-31-V-6 "Fortgeschrittene Aspekte objektorientierter Programmierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-34-31-V-6 "Softwarearchitektur verteilter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)

Wahl

  • Themenbereich "Eingebettete Systeme" (maximal 8 ECTS-LP).
    • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Angeleitete Forschung"
    • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
    • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule

Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel mind. 16 ECTS-LP zu absolvieren. Das Nebenfach kann im Rahmen des allgemeinen Nebenfachangebots (s. Anhang 4) prinzipiell frei gewählt werden, wobei die jeweiligen Voraussetzungen zu beachten sind. Zur weiteren Vertiefung im Bereich "Informations- und Kommunikationssysteme" werden folgende Nebenfächer empfohlen:

  • Schwerpunktsetzung „Informationssysteme“: Empfohlen ist das Nebenfach Wirtschaftswissenschaften.
  • Schwerpunktsetzung „Kommunikationssysteme“: Empfohlen ist das Nebenfach Elektrotechnik.

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.

Projektmodule

Schwerpunktsetzung „Informationssysteme“ (Wahl aus):

  • INF-21-45-L-6 "DB-Aspekte des E-Commerce (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-21-46-L-6 "DB-Schemaentwurf und -Programmierung (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)

Schwerpunktsetzung „Kommunikationssysteme“ (Wahl aus):

  • INF-41-45-L-6 "Entwicklung vernetzter Systeme (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-42-45-L-6 "Leistungsbewertung von verteilten Systemen (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-44-81-L-6 "Service-oriented Computing (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule

Schwerpunktsetzung „Informationssysteme“:

  • INF-22-71-S-7 "Datenbank- und Informationssysteme (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Schwerpunktsetzung „Kommunikationssysteme“ (Wahl aus):

  • INF-41-71-S-7 "Kommunikationssysteme (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-42-71-S-7 "Mobile Computing (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-43-71-S-7 "Verteilte Basisalgorithmen (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-43-72-S-7 "Peer-to-Peer und Grid Computing (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-44-71-S-7 "Service-orientation in Communication and Applications (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Intelligente Systeme
Vertiefungsbeauftragter Prof. Thomas Breuel (AG Bildverstehen und Mustererkennung)
Lernziele / Kompetenzen

Intelligente Systeme (IS) umfassen ein Gebiet der Informatik, das sich damit beschäftigt, Computer ein intelligentes Verhalten zu geben: Computer sollen Bilder, Sprache und Texte verstehen; Software soll selbständig planen, entscheiden und schlussfolgern; Systeme sollen Sensordaten und Benutzerverhalten interpretieren und mit den Nutzern kommunizieren und zusammenarbeiten. IS stellen die Basistechnologien für viele schnell wachsende Anwendungsfelder bereit: z.B. Internet-Suche, Computerspiele, soziale Netze, E-Commerce, elektronischer Handel, intelligente Gebäude, Data-Mining, digitale Bibliotheken, intelligente Benutzerschnittstellen.

Studierende der Vertiefung IS sind nach ihrem Studium in der Lage, anspruchsvolle industrielle Entwicklungen und akademische Forschung in den Gebieten Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Mustererkennung und Maschinelles Sehen durchzuführen. Der Studiengang verbindet formale Grundlagen mit praktischen Anwendungen. Studierende haben bereits während ihres Studiums die Möglichkeit, aktiv in den Forschungsgruppen des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) im Bereich der IS mitzuwirken. Voraussetzung für die Vertiefung IS sind gute Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Algorithmik, Komplexitätstheorie und Softwareentwicklung sowie Interesse an diskreter Mathematik, Analysis und Stochastik.

Inhaltliche Voraussetzungen
  • Kernmodul des Lehrgebiets "Intelligente Systeme"
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind Informatikvertiefungsmodule im Umfang von 34 ECTS-LP zu absolvieren.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung"

      Pflichtvorlesungen, falls nicht bereits als Schwerpunktvorlesung im Bachelor geprüft.

    • INF-71-58-V-7 "Collaborative Intelligence" (2V+1Ü; 4LP; en) (Pflicht)
    • INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en) (Pflicht)

Wahl

  • Themenbereich "Vertiefungsmodule des Lehrgebiets" (minimal 16 ECTS-LP).
    • INF-72-53-V-7 "Introduction to Image Processing and Image Understanding" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-71-52-V-7 "Fallbasiertes Schließen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-71-53-V-7 "Das Semantische Web: Grundlagen, Methoden und Anwendungen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-71-54-V-7 "Dokumentenmanagement" (2V+1Ü; 4LP; de)
    • INF-71-56-V-6 "Anwendungen der Künstlichen Intelligenz" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-53-V-7 "Introduction to Image Processing and Image Understanding" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-54-V-7 "Document and Content Analysis" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-55-V-7 "Privacy, Identity and Computational Forensics" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-56-V-6 "Multimedia Information Retrieval" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-57-V-7 "Foundations and Frontiers of Artificial Intelligence" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-58-V-7 "Self-Organization and Simulation" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-73-51-V-6 "3D Computer Vision" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-73-52-V-7 "Computer Vision: Object and People Tracking" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • Themenbereich "Vertiefungsmodule anderer Lehrgebiete"
  • Themenbereich "Angeleitete Forschung"
    • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
    • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule

Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP in einem beliebigen Nebenfach zu absolvieren. Empfohlen wird ein Nebenfach Mathematik, Wirtschaftswissenschaften oder Elektrotechnik.

Projektmodule Wahl aus:
  • INF-71-45-L-6 "Künstliche Intelligenz (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-71-82-L-7 "Collaborative Intelligence (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-72-81-L-7 "Pattern Recognition, Machine Learning, Image Understanding (Projekt)" (4P; 8LP; en)
  • INF-72-82-L-7 "Intelligent Data Mining and Pattern Recognition Competition (Projekt) " (4P; 8LP; en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule Wahl aus:
Übergangsregelungen

Studienbeginn bis einschl. SS 2011:
Schon von Studenten in die Studienpläne einbezogen und beim Lehrgebietsbeauftragten bewilligt. Mehrere Vorlesungen sind vorgezogen worden. Wir haben jetzt zudem sieben weitere Vorlesungen in die Wahl im Master aufgenommen. Alle neue aufgeführten Vorlesungen können gezählt werden.

Studienbeginn im WS 2011:
Die neuen Regeln treffen zu, aber INF-12-31-V-6 "Methoden und Modelle der künstlichen Intelligenz" (2V+1Ü; 4LP; en) (WS 2011) kann anstatt von INF-71-58-V-7 "Collaborative Intelligence" (2V+1Ü; 4LP; en) gehört werden.
Einführungsvorlesungen: INF-12-31-V-6 "Methoden und Modelle der künstlichen Intelligenz" (2V+1Ü; 4LP; en) (WS 2011), INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en) (SS 2012), dann Vertiefungsvorlesungen.
Vertiefungsvorlesungen: Keine Einschränkungen. Studierende sollten die Robotikvorlesungen im SS 2012 hören.

Studienbeginn im SS 2012 oder später:
Die neue Studienordnung trifft uneingeschränkt zu.
Einführungsvorlesungen: INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en) und INF-71-58-V-7 "Collaborative Intelligence" (2V+1Ü; 4LP; en) .
Vertiefungsvorlesungen: Keine Einschränkungen. Studierende sollten die Robotikvorlesungen im SS 2012 hören.


Robotik
Vertiefungsbeauftragter Prof. Karsten Berns (AG Robotersysteme)
Lernziele / Kompetenzen

Ziel des Vertiefungsblocks ist der Erwerb vertiefender und spezialisierender Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Robotik speziell in der autonomen mobilen Robotik. In diesem Vertiefungsblock sollen zum einen aktuelle Forschungsergebnisse zur Beherrschung komplexer Robotersysteme vermittelt und zum anderen Methoden der Informatik gelehrt werden, die zur Lösung von Teilproblemen eingesetzt werden können.

Prüfungstechnische Voraussetzungen Voraussetzung für diese Spezialisierung ist ein Bachelor in Informatik, wobei die folgenden Kernmodule vorausgesetzt werden:
  • INF-60-03-V-3 "Grundlagen eingebetteter Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de)
Weitere Voraussetzung sind Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstheorie sowie deren Anwendungen. Aus diesem Bereich werden mindestens 6 ETCS-LP von Vorlesungen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus vorausgesetzt, wie beispielsweise
Inhaltliche Voraussetzungen
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind Vertiefungsmodule im Umfang von 34 ECTS-LP zu absolvieren.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung" (minimal 4 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Robotik"
    • INF-61-33-V-6 "Autonome Mobile Roboter" (4V+2Ü; 8LP; de,en) (Pflicht)
    • INF-61-53-V-7 "Biologisch Motivierte Roboter" (3V+1Ü; 6LP; de,en) (Pflicht)
  • Themenbereich "Eingebettete Systeme" (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-54-V-6 "Parallel Computing" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-64-52-V-6 "Automotive Software Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-55-V-6 "Kommerzielle Prozessoren" (2V; 3LP; de)

Wahl

  • Themenbereich "Grafik"
  • Themenbereich "Kommunikationssysteme"
  • Themenbereich "Intelligente Systeme"
    • INF-71-56-V-6 "Anwendungen der Künstlichen Intelligenz" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-52-51-V-7 "Effizientes Lernen" (4V+2Ü; 8LP; de)
    • INF-72-31-V-6 "Neuronal Systems and Self-Organization" (2V+1Ü; 4LP; en)
    • INF-72-53-V-7 "Introduction to Image Processing and Image Understanding" (2V+1Ü; 4LP; en)
  • Themenbereich "Softwaresysteme"
    • INF-34-31-V-6 "Softwarearchitektur verteilter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-32-31-V-6 "Fortgeschrittene Aspekte objektorientierter Programmierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Angeleitete Forschung"
    • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
    • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP zu absolvieren. Empfohlen sind die Nebenfächer Elektrotechnik und Maschinenbau.
Projektmodul
  • INF-61-81-L-7 "Service Roboter und Assistenzsysteme (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule
  • INF-61-72-S-7 "Eingebettete Systeme und Robotik (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Software-Engineering
Vertiefungsbeauftragter Prof. Peter Liggesmeyer (AG Software Engineering: Dependability)
Lernziele / Kompetenzen

Zur aktiven Durchführung von Softwareentwicklungen in verantwortungsvoller Rolle – z.B. als Projektleiter oder Qualitätsmanager – sind zusätzliche Kompetenzen erforderlich. Darüber hinaus kommt der projektübergreifenden Optimierung der Softwareentwicklung einer Organisation heute eine besonders wichtige Rolle zu. Der Vertiefungsblock ist nicht auf Softwareprodukte, sondern auf Softwareentwicklungsprozesse und ganze Organisationen ausgerichtet. Die Studierenden erwerben Fähigkeiten, die sie darauf vorbereiten, später in Führungspositionen – typischerweise als Systemarchitekten, Projektleiter oder Qualitätsmanager – hineinzuwachsen. Daher spielen die arbeitsteiligen Prozesse der Entwicklung, Verteilung und Nutzung von Softwaresystemen eine wichtige Rolle. Neben vertieften Fachkenntnissen des Software Engineering werden weitere Schlüsselkompetenzen vermittelt, die einen wichtigen Anteil bei der erfolgreichen Leitung großer Softwareprojekte besitzen.

Einen besonderen Stellenwert bildet die Vermittlung von Verfahren, die zur strategischen Verbesserung von Unternehmen als Ganzes dienen. Anstelle eines einzelnen Projekts steht die Gesamt-Organisation im Vordergrund (lernende Organisation). Daher bilden fortgeschrittene Prozesse, Techniken und Methoden zur zielgerichteten Entwicklung großer, komplexer Softwaresysteme sowie projektübergreifende Maßnahmen und Vorgehensweisen zur Verbesserung der Organisation einen Schwerpunkt der Lerninhalte.

Im Einzelnen sind leistungsfähige Formalisierungsaspekte der Softwareentwicklung (insbesondere Spezifikation und Transformation) ebenso wie geeignete Techniken für das Projektmanagement, die Modellierung und die Spezifikation von Softwaresystemen Gegenstand des Vertiefungsblocks. Darüber hinaus werden Prozesse zur Entwicklung von Software ausführlich diskutiert. Dies geschieht insbesondere vor dem Hintergrund der Fragestellungen: Wie können Systeme sicher und mit der notwendigen Qualität und Korrektheit entwickelt werden? Welche möglichen Verbesserungsprozesse existieren für Prozesse und Produkte?

Prüfungstechnische Voraussetzungen
  • INF-30-01-V-3 "Grundlagen des Software Engineering" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Schwerpunktmodule des Lehrgebiets Software Engineering
Vertiefungsmodule Insgesamt sind Vertiefungsmodule im Umfang von 34 ECTS-LP zu absolvieren. Die angebotenen Vertiefungsmodule im Lehrgebiet „Software Engineering“ sind in mehrere Themenbereiche strukturiert. Die Studierenden sollen drei Themenbereiche auswählen, davon zwei aus den angebotenen Wahlpflichtfächern und ein weiteres aus den angebotenen Wahlfächern.

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung"
    • INF-32-52-V-7 "Spezifikation und Verifikation mit Logik höherer Ordnung" (3V+3Ü; 8LP; de,en) (Pflicht)

Wahlpflicht (minimal 2 Themenbereich(e).)

  • Themenbereich "Spezifikation und Transformation von Software " (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-32-31-V-6 "Fortgeschrittene Aspekte objektorientierter Programmierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-32-55-V-7 "Übersetzer und sprachverarbeitende Werkzeuge" (3V+3Ü; 8LP; de,en)
    • INF-32-53-V-7 "Spezifikation und Verifikation objektorientierter Programme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Prozess- und Produktmanagement " (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-31-31-V-6 "Software Project and Process Management" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-34-31-V-6 "Softwarearchitektur verteilter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-52-V-7 "Product Line Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-55-V-7 "Requirements Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • Themenbereich "Qualitätssicherung und –management " (minimal 8 ECTS-LP).
    • INF-31-31-V-6 "Software Project and Process Management" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-51-V-7 "Process Modeling" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-33-55-V-7 "Software-Qualitätssicherung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-33-52-V-7 "Qualitätsmanagement von Software und Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-31-53-V-7 "Empirische Modellbildung und Methoden" (2V+1Ü; 4LP; de,en)

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

  • Themenbereich "Eingebettete Systeme"
    • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-61-33-V-6 "Autonome Mobile Roboter" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-41-31-V-6 "Protocol Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-62-52-V-7 "Verifikation reaktiver Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Themenbereich "System-Engineering"
    • INF-42-51-V-7 "Leistungsmodellierung von verteilten Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Themenbereich "Informationssysteme"
    • INF-22-02-V-6 "Middleware für heterogene und verteilte Informationssysteme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • INF-41-51-V-7 "Betriebssysteme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
    • INF-21-33-V-6 "Realisierung von Datenbanksystemen" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • Themenbereich "Angeleitete Forschung"
    • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
    • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP in einem beliebigen Nebenfach zu absolvieren. Empfohlen werden die Nebenfächer Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Elektrotechnik sowie Maschinenbau.
Projektmodule
  • INF-32-82-L-7 "Software Engineering (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule
    INF-33-72-S-7 "Software Engineering (Seminar)" (2S; 4LP; de,en)

Verifikation
Vertiefungsbeauftragter Prof. Klaus Schneider (AG Eingebettete Systeme)
Lernziele / Kompetenzen

Die Komplexität heutiger Hardware- und Softwaresysteme ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Moderne Prozessoren bestehen bereits heute aus Hundert Millionen Transistoren und implementieren komplexe Mechanismen zur dynamischen Festlegung der Bearbeitungsreihenfolge von Befehlen. Viele Softwareprojekte sind heute derart komplex, dass einige große Projekte in der Vergangenheit Grenzen der aktuellen Entwurfsmethodik demonstriert haben. Die Problematik wird dabei zusätzlich dadurch verstärkt, dass die Systeme einerseits immer schneller entwickelt werden müssen und andererseits immer häufiger in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt werden. Fehlerhafte Systeme können dabei immensen Schaden bis hin zur Gefährdung menschlichen Lebens anrichten.

Die Qualität der Systeme hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, allerdings wurde diese Verbesserung durch die noch stärker angewachsene Komplexität der Systeme wieder mehr als aufgewogen. Mit verbesserten Software-Engineering Methoden oder verbesserten Testverfahren allein kann man die Korrektheit heutiger Systeme nicht mehr gewährleisten. Aus diesem Grund werden zunehmend formale Spezifikations- und Verifikationsverfahren eingesetzt, die im Hardwareentwurf bereits jetzt schon im großen Maßstab eingesetzt werden.

Bei der Spezifikation und Verifikation müssen je nach Anwendungsgebiet des Systems unterschiedliche Aspekte wie zum Beispiel Modellierung von Kontroll- und Datenfluss, abstrakte Datentypen, Echtzeitverhalten und temporales Verhalten der Nebenläufigkeit betrachtet werden. Es hat sich gezeigt, dass ein einziger Formalismus allein nicht ausreicht, um diese Aspekte adäquat zu behandeln. Studierende dieses Vertiefungsgebiets lernen daher unterschiedliche Verfahren kennen, die in verschiedenen Domänen eingesetzt werden. Insbesondere werden folgende Gebiete behandelt, in denen die Studierenden umfassende theoretische und praktische Kenntnisse erwerben werden:

  • Spezifikationssprachen wie ASM, B, PSL, VDM, Z
  • Spezifikation und Modellierung in Logik höherer Ordnung
  • Verifikation durch interaktives Theorembeweisen in Logik höherer Ordnung
  • Verifikation durch Modellprüfung (komplette Zustandstraversierung)
  • Semantik von Programmiersprachen, Programmtransformationen, Programmsynthese und Kodegenerierung

Module des Nebenfachs werden vornehmlich aus der Mathematik gewählt, um den Aufbau formaler Theorien durch Definitionen, Theoreme und Beweise zu verinnerlichen. Dabei stehen neben Strukturen der Algebra auch Beweisverfahren selbst im Vordergrund, die sich aus der Algebra ableiten.

Im Projekt „Interaktives Theorembeweisen in Logik höherer Ordnung“ erlernen die Studierenden den praktischen Umgang mit einem interaktiven Theorembeweiser. Dabei werden die Definition neuer Datentypen und Funktionen und die interaktive Beweisführung erlernt, so dass die Studierenden am Ende in der Lage sind, die Korrektheit komplexer Programme mit einem solchen Theorembeweiser sicherzustellen.

Nach Abschluss des Master-Studiums mit dieser Vertiefung sind die Absolventen damit in der Lage, in Entwicklungs- und Forschungsprojekten im Umfeld sicherheitskritischer Systeme maßgeblich mitzuwirken.

Prüfungstechnische Voraussetzungen INF-00-06-V-2 "Entwurf und Analyse von Algorithmen" (4V+2Ü; 8LP; de)
Vertiefungsmodule

Insgesamt sind mindestens 34 ECTS-LP aus folgender Auswahl von Lehrveranstaltungen zu absolvieren:

Pflicht (alle Themenbereiche muessen gewaehlt werden.)

  • Themenbereich "Methodische und theoretische Grundlagen der Vertiefung"
    • INF-32-52-V-7 "Spezifikation und Verifikation mit Logik höherer Ordnung" (3V+3Ü; 8LP; de,en) (Pflicht)
    • INF-32-53-V-7 "Spezifikation und Verifikation objektorientierter Programme" (2V+1Ü; 4LP; de,en) (Pflicht)
    • INF-62-52-V-7 "Verifikation reaktiver Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en) (Pflicht)
    • INF-51-51-V-7 "Formale Spezifikations- und Verifikationstechniken" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • EIT-EIS-560-V-4 "Verifikation digitaler Systeme" (2V+2Ü; 5LP; en)

Wahl

  • INF-62-36-V-6 "Hardware-Software-Systeme" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-33-31-V-6 "Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-33-52-V-7 "Qualitätsmanagement von Software und Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-33-55-V-7 "Software-Qualitätssicherung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-41-31-V-6 "Protocol Engineering" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-32-31-V-6 "Fortgeschrittene Aspekte objektorientierter Programmierung" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • INF-32-55-V-7 "Übersetzer und sprachverarbeitende Werkzeuge" (3V+3Ü; 8LP; de,en)
  • INF-51-31-V-6 "Computeralgebra" (4V+2Ü; 8LP; de)
  • INF-56-51-V-6 "Concurrency Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-56-52-V-6 "Applied Automata Theory" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
  • INF-81-71-S-7 "Wissenschaftliche Publikation" (2S; 4LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Nebenfachmodule

Insgesamt sind Nebenfachmodule im Umfang von in der Regel 16 ECTS-LP in einem beliebigen Nebenfach zu absolvieren. Empfohlen wird das Nebenfach Mathematik.

Projektmodule
  • INF-51-81-L-7 "Semantik und Verifikation (Projekt)" (4P; 8LP; de,en)
  • INF-81-81-L-7 "Angeleitete Forschung (Projekt)" (6P; 12LP; de,en)
Seminarmodule Ausgewiesenes Seminar aus den beteiligten Arbeitsgruppen.

Im Rahmen der Vertiefung sind Nebenfachmodule im Umfang von 16 ECTS-LP zu wählen. Wird im Vertiefungsblock das Modul „Angeleitete Forschung (Projekt)“ gemeinsam mit einem weiteren Projektmodul der Vertiefung belegt, dann kann der Umfang des Nebenfachblocks mit Zustimmung des Mentors auf ≥ 8 LP reduziert und der Umfang der Vertiefung entsprechend erhöht werden.

Im Folgenden werden die angebotenen Nebenfächer aufgelistet. Hiervon kann in der Regel ein Nebenfach gewählt werden. Die Vertiefungsblöcke (Anhang 3) können das Angebot einschränken oder auch zusätzliche Nebenfächer definieren.

Nach FBR-Beschluss 3/2006 gilt folgende Abbildung zwischen SWS und ECTS-LP. Nur Ausnahmen hiervon werden einzeln begründet ausgewiesen.
SWS Vorlesung werden mit dem Faktor 1,5 multipliziert.
SWS Übung werden mit dem Faktor 1 multipliziert.
SWS Seminar und Praktikum werden mit dem Faktor 2 multipliziert.
Das Ergebnis wird auf ganzzahlige ECTS-Werte aufgerundet.

Übergangsregelung: Wer bis zum Inkrafttreten dieses Studienplans bereits eine Nebenfachprüfung absolviert hat, für den ist die bisherige Nebenfachregelung bindend. Für alle, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens bereits eingeschrieben sind und noch keine Nebenfachprüfung absolviert haben, besteht Wahlmöglichkeit zwischen alter und neuer Nebenfachregelung. Die Wahl ist mit der Anmeldung zur ersten Nebenfachprüfung anzugeben.


Biologie
Nebenfachbeauftragter Prof. Markus Nebel (AG Algorithmen und Komplexität)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Biologie im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

Bemerkungen

GM4c und GM5 können nur dann eingebracht werden, wenn sie nicht bereits im Bachelor-Studiengang eingebracht wurden.

Die in den entsprechenden Grundmodulen des Fachbereichs Biologie vorgesehenen Praktika können mit den dort spezifizierten LP eingebracht werden, sofern dem Studierenden der Informatik ein Platz im Praktikum angeboten wird. Ein Anrecht auf Teilnahme an den Praktika besteht nicht.

Das Verfahren zur Leistungsüberprüfung der Module regelt die Prüfungsordnung des Fachbereichs Biologie.


Chemie
Nebenfachbeauftragter Prof. Markus Nebel (AG Algorithmen und Komplexität)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Chemie im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule Die erforderlichen ECTS-LP können in beliebigen Modulen aus dem Bereich der Theoretischen Chemie erworben werden. Empfohlen wird jedoch das Modulsowie der Besuch eines Praktikums in Theoretischer Chemie.
Einschränkungen

Keine.

Bemerkungen

Kein englisches Lehrangebot im Nebenfach Chemie.

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.


Elektrotechnik
Nebenfachbeauftragter Dr. habil. Bernd Schürmann (Dekanat Informatik)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Elektrotechnik mit dem gewählten Themenbereich im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

Bemerkungen

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.

Das Verfahren zur Leistungsüberprüfung der Module regelt die Prüfungsordnung des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik.


Maschinenbau
Nebenfachbeauftragter Prof. Karsten Berns (AG Robotersysteme)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Maschinenbau im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Pflicht

Wahl

  • MV-TM-86012-V-7 "Finite Elemente" (2V+1Ü; 4LP; de)
  • 86-018 "Finite Volume (CFD)" (2V; 3LP; de,en)
  • 86-019 "Multi Body Simulation" (3V; 5LP; de,en)
  • MV-VPE-86706-V-4 "Virtual Product Engineering" (2V; 3LP; de,en)
  • MV-MEC-86677-V-7 "Fahrdynamik-Regelung" (3V+1Ü; 6LP; de)
  • MV-PAK-86550-V-4 "Förder- und Lagertechnik" (2V; 3LP; de)
  • 86-715 "Rechnerunterstützte Konstruktion in der Fahrzeugtechnik" (3V; 5LP; de)
  • MV-use-86564-V-7 "Gestaltung von Mensch-Maschine Systemen" (2V+1Ü; 4LP; de,en)
  • MV-PAK-86560-V-4 "Grundlagen der Mensch-Maschine Interaktion" (2V; 3LP; de,en)
  • MV-FBK-86508-V-4 "Informations- und Kommunikationstechnik in der Entwicklung und Produktion I" (2V+2Ü; 5LP; en)
Bemerkungen

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.

Das Verfahren zur Leistungsüberprüfung der Module regelt die Prüfungsordnung des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik.


Mathematik
Nebenfachbeauftragter Prof. Klaus Madlener (AG Grundlagen der Informatik)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Mathematik im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

  • Themenbereich "Algebra, Logik und Zahlentheorie"
    • MAT-41-11-V-7 "Computer Algebra" (4V+2Ü; 8LP; en)
    • 81-305 "Kryptographie und Kodierungstheorie" (4V+2Ü; 8LP; de)
  • Themenbereich "Algebra, Geometrie und Computeralgebra"
    • MAT-40-11-V-4 "Commutative Algebra" (4V+2Ü; 8LP; en)
    • 81-325 "Algebraic Geometry I" (4V+2Ü; 8LP; de)
    • 81-332 "Singularitätentheorie" (2V+1Ü; 4LP; de)
    • 81-305 "Kryptographie und Kodierungstheorie" (4V+2Ü; 8LP; de)
  • Themenbereich "Optimierung und Statistik"
    • MAT-62-11-V-7 "Mathematical Statistics " (4V+2Ü; 8LP; de)
    • MAT-50-12-V-4 "Nichtlineare Optimierung" (4V+2Ü; 8LP; en)
    • MAT-51-13-V-7 "Multikriterielle Optimierung" (4V+2Ü; 8LP; de,en)
    • 81-408 "Scheduling-Verfahren" (4V+2Ü; 8LP; en)
  • Themenbereich "Finanzmathematik und Wahrscheinlichkeitstheorie"
  • Themenbereich "Technomathematik"
    • MAT-80-11A-V-4 "Numerical Methods for Ordinary Differential Equations" (2V+1Ü; 4LP; de)
    • MAT-80-11B-V-4 "Partial Differential Equations: An Introduction" (2V+1Ü; 4LP; de)
    • 81-481 "Neural Networks" (4V+2Ü; 8LP; de)
    • 81-502 "Numerical Methods for PDE" (4V+2Ü; 8LP; de)
Bemerkungen

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.

Das Verfahren zur Leistungsüberprüfung der Module regelt die Prüfungsordnung des Fachbereichs Mathematik.


Physik
Nebenfachbeauftragter Dr. habil. Bernd Schürmann (Dekanat Informatik)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Physik im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl (maximal 1 Themenbereich(e).)

Bemerkungen

Kein englisches Lehrangebot im Nebenfach Physik.

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.

"Mathematische Ergänzungen" werden empfohlenen, stellen jedoch keine Prüfungsleistung dar.

Das Verfahren zur Leistungsüberprüfung der Module regelt die Prüfungsordnung des Fachbereichs Physik.


Psychologie
Nebenfachbeauftragter Prof. Andreas Dengel (AG Wissensbasierte Systeme)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Psychologie im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl

Bemerkungen
  • Die Nebenfachmodulwahl muss generell mit dem Mentor abgestimmt werden.
  • 30minütige mündliche Prüfungen je Modul über die Seminarinhalte.

Raum- und Umweltplanung
Nebenfachbeauftragter apl. Prof. Achim Ebert (Computergrafik und HCI)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Mathematik im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Pflicht

  • 84-622 "Stadtplanung I" (2V; 3LP; de) (Pflicht)
  • 84-890 "Grundlagen der Ver- und Entsorgung" (2V; 3LP; de,en) (Pflicht)

Wahl

  • 84-636 "Stadtplanung II" (2V; 3LP; de)
  • 84-942 "Hydromechanik und Hydraulik" (1V+1Ü; 3LP; de,en)
  • 84-887 "Planung von Infrastrukturanlagen" (2V; 3LP; de,en)
  • 84-632 "Schallschutz in der räumlichen Planung" (2V; 3LP; de,en)
  • 84-597 "Theorie und Aufgabenwandel der Raumplanung" (1V; 2LP; de,en)
  • 84-884 "Grundlagen der Abfluss- und Schmutzfrachtmodellierung" (1V; 2LP; de,en)
Bemerkungen

Kein englisches Lehrangebot im Nebenfach Raum- und Umweltplanung.

Die Nebenfachmodulwahl muss mit dem Mentor abgestimmt werden.


Sozialwissenschaften
Nebenfachbeauftragter Prof. Andreas Dengel (AG Wissensbasierte Systeme)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Sozialwissenschaften im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahlpflicht (minimal 2 Themenbereich(e).)

Jeder Themenbereich ist ein Modul, das mit einer 30minütigen Prüfung abgeschlossen wird.
  • Themenbereich "Soziologie"
    • Modul 83-700M "Soziologie (Master)" (4S; 8LP; de) bestehend aus zwei zu wählenden Seminaren
  • Themenbereich "Politikwissenschaft"
    • Modul 83-600M "Politikwissenschaft (Master)" (2S; 4LP; de) bestehend aus Seminaren aus zwei der folgenden Bereichen:
      • Innenpolitik (SoSe: 83-654; 83-652; WiSe: 83-623; 83-619; 83-617)
      • Vergleichende Regierungslehre (SoSe: 83-654; 83-656; WiSe: 83-619; 83-621)
      • Internationale Politik (SoSe: 83-659; WiSe: 83-605; 83-626; 83-624)
  • Themenbereich "Psychologie"
    • Modul 83-500M "Psychologie (Master)" (2S; 4LP; de) bestehend aus zwei zu wählenden Seminaren
      • SO-07-14-1017-S-2 "Vertiefende Organisationspsychologie" (2S; 4LP; de)
      • 83-907 "Vertiefung Psychologie" (2S; 4LP; de)
      • 83-912 "Theoretische Psychologie" (2S; 4LP; de)
      • SO-13-1.5000-V-7 "Cognitive Psychology Theory and Application" (4V+2Ü; 8LP; en)
  • Themenbereich "Philosophie"
Bemerkungen
  • Die Nebenfachmodulwahl muss generell mit dem Mentor abgestimmt werden.
  • 30minütige mündliche Prüfungen je Modul über die Seminarinhalte.

Wirtschaftswissenschaften
Nebenfachbeauftragter Prof. Stefan Deßloch (AG Heterogene Informationssysteme)
Inhaltliche Voraussetzungen Nebenfach Wirtschaftswissenschaften im Bachelor-Studiengang.
Nebenfachmodule

Wahl

  • Themenbereich "Voraussetzungsmodule" (maximal 6 ECTS-LP).

      Es darf nur ein Modul gewählt werden, das laut Modulbeschreibung als inhaltliche Voraussetzung für einen in der Wahlpflicht gewählten Themenbereiche erforderlich ist und das noch nicht während des Bachelorstudiums absolviert wurde.

    • WIW-BWL-AOF-M-1 "Arbeit, Organisation und Führung" (3V+1Ü; 6LP; de)
    • WIW-BWL-INV-M-1 "Investition und Finanzierung" (3V+1Ü; 6LP; de)
    • WIW-BWL-PRO-M-1 "Produktion (Produktionswirtschaft)" (3V+1Ü; 6LP; de)
    • WIW-BWL-STM-M-1 "Strategisches Management" (3V+1Ü; 6LP; de)
    • WIW-JUR-ZVR-V-1 "Zivilrecht" (4V; 6LP; de)
    • WIW-BWL-MAR-M-1 "Marketing" (3V+1Ü; 6LP; de)

Wahlpflicht (maximal 3 Themenbereich(e).)

  • Themenbereich "Arbeit und Organisation" (minimal 9 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Personalführung" (minimal 9 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Finanz- und Bankmanagement" (minimal 4 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Controlling" (minimal 9 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Produktionsmanagement" (minimal 9 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Internationales Management" (minimal 6 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Sustainable Development, Ressourcen, Umwelt und Energie" (minimal 9 ECTS-LP).
    • (keine WI-Modulnummer) "Schwerpunktmodul "Sustainable Development, Ressourcen, Umwelt und Energie"" (0 SWS; 0LP; de) (Pflicht)
  • Themenbereich "Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht" (minimal 3 ECTS-LP).
    • (keine WI-Modulnummer) "Schwerpunktmodul "Immaterialgüter- und Wirtschaftsrecht"" (0 SWS; 0LP; de) (Pflicht)
  • Themenbereich "Marketing" (minimal 9 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Wirtschaftsinformatik" (minimal 6 ECTS-LP).
  • Themenbereich "Entrepreneurship"
    • BWL-UG "Unternehmensgründung " (2V+2Ü; 6LP; de) (Pflicht)
    • WIW-MKT-EPM-V-7 "Entrepreneurial Marketing" (2V+2Ü; 6LP; de) (Pflicht)
Einschränkungen

WIW-WIN-CIN-V-7 "Computational Intelligence" (2V+2Ü; 5LP; en) nicht kombinierbar mit INF-12-31-V-6 "Methoden und Modelle der künstlichen Intelligenz" (2V+1Ü; 4LP; en)

Bemerkungen
  • Die Nebenfachmodulwahl muss generell mit dem Mentor abgestimmt werden.
  • Studierende können in Absprache mit dem Mentor auch max. ein Seminar wählen, das im FB Wirtschaftswissenschaften unter der Rubrik "International Business Courses" angeboten wird.









 
Prüfungsordnungen und Studienpläne der Bachelor-Master-Studiengänge und Regeln zum Übergang vom Bachelor- in den Masterstudiengang.

 
Email an den Verantwortlichen dieser Seite (schuerma@informatik.uni-kl.de)