[ENGLISH]
[CLASSIC]
[FEEDBACK]

Fachbereich Informatik

Aktuelles

Studium

Forschung

Organisation


Kontakt

Impressum

Suche

Feedback

Startseite

Beschreibung des Programms

Seit 2003 besitzt der Fachbereich ein Promotionsprogramm nach dem Vorbild der Promotionsstudiengänge an amerikanischen Spitzenuniversitäten.

Ziele und Merkmale des Promotionsprogramms

Das Promotionsprogramm des Fachbereichs Informatik hat zum Ziel, besonders begabten Studierenden die Chance zu bieten, in kurzer Zeit zu einem exzellenten Wissenschaftler und zu einer Führungspersönlichkeit ausgebildet zu werden. Mit dem Abschluss der Promotion nach etwa vier Jahren bescheinigt der Fachbereich dem Studierenden eine breite und in ausgewählten Bereichen tiefgehende grundlagenorientierte Ausbildung in Informatik und die Fähigkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschung.

Die Studierenden können direkt nach einem Bachelor-Examen in Informatik in das Promotionsprogramm aufgenommen werden. Neben den forschungsorientierten Lehrveranstaltungen wird im Promotionsprogramm auch ein Großteil der Lehrveranstaltungen des Masterstudiums in Informatik besucht. Studierende, die später in das Promotionsprogramm eintreten, bekommen diese angerechnet, soweit sie bereits bestanden wurden. Die Anzahl von zugelassenen Bewerbern ist aufgrund der Kapazität des Fachbereichs beschränkt.

Vorteile für die Studierenden in diesem Programm liegen vor allem in der frühzeitigen Heranführung an die Forschung und an die Kunst des Forschens durch intensive Anleitung und Betreuung, u.a. in speziellen Lehrveranstaltungen für angeleitete Forschung. Dadurch wird das Studium bis zur Promotion insgesamt verkürzt. Wissenserwerb und -anwendung auf Forschungsprobleme laufen bei frühzeitigem Eintritt parallel. Zusätzlich werden Schreib- und Vortragsfähigkeiten, Sprachkenntnisse und Projektführungskompetenzen vermittelt. Das Studium wird in der Regel durch Stipendien finanziert.

Programmablauf

Das Promotionsprogramm besteht aus zwei Phasen. In der ersten Phase, Graduiertenstudium genannt, steht das fachbezogene Lernen und das angeleitete Forschen im Vordergrund. Es bereitet auf die durchzuführende wissenschaftliche Arbeit vor. Neben dem Besuch von fachlichen und forschungsorientierten Lehrveranstaltungen wird im Graduiertenstudium ein Themenvorschlag für die Dissertation ausgearbeitet. Das darauf folgende Doktorandenstudium (2. Phase) widmet sich dem selbständigen Forschen für die am Schluss anzufertigende Dissertation. Auch während dieser Phase werden neben der Durchführung der wissenschaftlichen Arbeit berufsbezogene Kenntnisse in entsprechenden Veranstaltungen erlangt. Am Übergang zwischen den Phasen steht die Annahme als Doktorand aufgrund einer bestandenen Qualifikationsüberprüfung und einer erfolgreichen Ausarbeitung eines Dissertationsvorschlags.

Arbeitsaufwand

Das Promotionsprogramm ist auf das European Credit Transfer System (ECTS) abgestimmt.

Graduiertenstudium

Das Graduiertenstudium besteht aus einer kombinierten praktischen und methodischen Ausbildung im Gebiet des gewünschten Promotionsvorhabens. Es besteht aus Vorlesungen, Übungen, Praktika, Seminaren, Arbeitsgemeinschaften und Projekten. Die Dauer des Graduiertenstudiums beträgt etwa vier Semester und umfasst 140 ECTS-LP.

In dieser Phase wird dem Studierenden ein Professor des Fachbereichs (in der Regel ein Vertreter des Bereichs der späteren Dissertation) als Mentor zu Seite gestellt. Der Mentor hilft dem Studierenden bei der Planung des Studiums und unterstützt ihn bei der Erarbeitung eines Dissertationsvorschlags.

Zur Einführung in das Gebiet der geplanten Promotion werden im Umfang von 32 LP fachbezogene Vorlesungen, ein Praktikum und ein Seminar besucht. Ergänzt werden diese Lehrveranstaltungen durch Vorlesungen aus drei anderen Lehrgebieten im Umfang von je 12 LP, einem weiteren Praktikum (8 LP) und einem weiteren Seminar (4 LP). Ein individuelles Projekt (20 LP) soll anschließend auf den Themenvorschlag hinarbeiten. Neben diesen fachbezogenen Arbeiten werden Veranstaltungen zur angeleiteten Forschung im Umfang von 40 LP absolviert. Abgeschlossen wird diese Ausbildungsphase mit einer mündlichen Zwischenprüfung.

Ein größeres individuelles Projekt (20 LP) am Ende der Graduiertenphase dient als Basis für die angestrebte Dissertation. Dieser Teil der ersten Phase wird abgeschlossen durch die Ausarbeitung eines Themenvorschlags für die Promotion und einer Vorgehensweise für die Dissertation. Das Arbeitsthema für eine Dissertation wird mit dem Mentor vereinbart. Gemeinsam mit dem Mentor erstellt der Studierende ein Konzept, das das Thema und die wissenschaftliche Zielsetzung beschreibt und dem Fachbereich plausibel macht, dass die Dissertation in etwa zweieinhalb Jahren angefertigt werden kann.

Doktorandenstudium

Das Doktorandenstudium beginnt mit der Annahme als Doktorand. Hierzu weist der Studierende in der mündlichen Zwischenprüfung nach, dass er alle geforderten Leistungen des Graduiertenstudiums erfüllt hat. Wenn darüber hinaus das Dissertationskonzept vom Fachbereich befürwortet wurde, wird der Studierende zur zweiten Phase zugelassen. Ein vom Studierenden vorgeschlagener Betreuerausschuss bestehend aus mindestens drei Hochschullehrern steht dem Studierenden dann während seines Doktorandenstudiums betreuend zu Seite.

Das Doktorandenstudium dient im Wesentlichen der Durchführung der wissenschaftlichen Arbeiten im Rahmen der Promotion und der Anfertigung einer Dissertation. Diese werden in der Regel in der Arbeitsgruppe des Betreuers durchgeführt.

Zum Erwerb weiterer berufbezogener Kenntnisse und Fähigkeiten werden parallel zur Forschungsarbeit Tätigkeiten ausgeführt, die die Lehrkompetenz, die schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfähigkeit sowie die Projektaquisition und -leitung fördern. Auch Tätigkeiten, die der angeleiteten Forschung dienen, fallen hierunter. Beispiele für alle diese Tätigkeiten sind die Ausarbeitung und Durchführung von Teilen einer Vorlesung, Leitung von Seminaren, Konferenzbeiträge und Mitarbeit bei der Antragstellung von Projekten.

Nach etwa zweieinhalb Jahren sollte das Doktorandenstudium beendet und die Dissertation beim Fachbereich eingereicht sein.

Internationalisierung

Das Promotionsprogramm ist international ausgerichtet. Es richtet sich sowohl an deutschsprachige als auch an englischsprachige Doktoranden. Das Lehrangebot der Graduiertenphase stammt aus dem Masterstudiengang „Informatik“, der ebenfalls zweisprachig angeboten wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Konsekutiver Masterstudiengang Informatik“. Die Individuelle Betreuung in der Doktorandenphase und die Anfertigung der Dissertation sind ebenfalls in beiden Sprachen möglich.

Weitere Informationen zum Promotionsprogramm

Die Ordnung für das Promotionsprogramm regelt weitere Details. Anfragen können auch an den Vorsitzenden des Promotionsrates gerichtet werden:
Prof. Dr. Hans Hagen (promotionsrat@informatik.uni-kl.de)







 
Neues Promotionsprogramm für Promotionsstudierende (entsprechend PhD-Programm)

 
Email an den Verantwortlichen dieser Seite (promotionsrat@informatik.uni-kl.de)